Unsere Stadtführerin hat schon eifrig von den legendären Luminarie
geschwärmt. Ich gebe ehrlich zu: Ich habe es im ersten Moment nicht ganz ernst
genommen. Lichtkunst? Schön und gut, mein Geschmack … nein, gar nicht.
Doch Bari hat mich eines Besseren belehrt! Spätestens als
ich im modernen Zentrum Murat vor einem eigenen Geschäft davor stand, und in
den engen Gassen der Altstadt gefühlt alle drei Meter über diese kunstvollen
Gebilde gestolpert bin, war klar: Das hier ist kein Kitsch, das ist Kult!
Ein bisschen Licht ins Dunkel
Diese hölzernen Scheiben und Bögen sind nämlich nicht
einfach nur Dekoration, sondern das Herzstück der Feste patronali (den
riesigen Festen für die Schutzheiligen).
- Vom Kerzenschein zum Lichtpalast: Früher brannten Öllampen an den Hauswänden für Prozessionen und gegen böse Geister. Heute bauen spezialisierte Familienbetriebe ganze Kathedralen und Tunnel aus Licht über die Straßen!
- Die Sache mit der Rosette: Das Design auf den Holzscheiben ist meist ein direkte Hommage an die Rosette – das wunderschöne runde Fenster der Kathedrale. Praktisch die heilige Kirchturm-Poesie direkt in die Gasse geholt!
Fazit: Wieder was gelernt. Wenn dir in Apulien eine
Stadtführerin was von traditionellen Lichtern erzählt – einfach glauben, statt belächelnd
abtun!
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